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I. Theil. II. Capitei.
vom Luftwiderstände (überhaupt, vergl. §. 5g,u. N. 15.): ein Pendel schwingt in der Leere gleich-massiger und länger.
II. Zur Erläuterung bisheriger Untersuchungen diesesII. Cap.: a) zu §.71. N. 5 u. §. 72. N. 5.: die
Abtröpflung erfolgt schneller in der Leere als in dergewöhnlichen Luft und Tropfenbildung findet beivielen veränderlich elastischen Flüssigkeiten in derLeere gar nicht statt; sondern es wird vielmehrdarin (nur massig erwärmtes) Wasser zum Siedengebracht, dasselbe erfolgt bei Naptha und Weingeist.Kaltes Wasser wird unter gleichen Umständen invollkommen durchsichtigen Dampf gewandelt; hin-zugelassene äussere Luft schlägt den Dampf zu Dunstnieder und bringt ihn endlich zur Tropfengestaltzurück, b) von Luft entleertes Holz sinkt im Was-ser unter, c) Fallen und Steigen des Quecksilbersin der Barometerhöhe, bei den Barometerproben undbei der Birnprobe, nach Massgabe der Luftverdün-nung oder Zulassung der äusseren Luft, d) Befindetsich zwischen dem inneren mehr elastischen unddem ässeren minder elastischen Flüssigem: ein li-quider Körper z. B. Wasser, so wird er herausge-trieben; hieher gehören der Heronsball (Pila He-ronis, nach Heron von Alexandrien benannt) derauch unter dem Recipienten der Luftpumpe springt,der Heronsbrunnen (Fons Heron.), die magi-sche Tonne; über eine Anwendung dieser Ein-richtung bei Grubenbergwerken, dargestellt in derHöixschen Maschine in Amalienschacht zu Sehem-nitz zur Förderung der Grubenwasser, vergl. Nie.Poda : Beschreibung der bei dem Bergbau zu
S chemnitz in Niederungarn errichteten Maschinen.