Von dem Drucke flüssiger Körper. 335
dert wird, bis das Wasser in der Glocke bis zu einemgegebenen Puncte herabgesunken ist. Die specifi-schen Gewichte der verschiedenen Gase,werden sich verhalten wie die Quadrateder dazu nöthigen Zeiten. — Mit diesen Me-thoden vergl. man §. 78. N. 10 etc.
g) Mit der Luftpumpe anzustellende Ver-suche.
1 . Zur Erläuterung früherer Untersuchungen: a) zurLehre von der Porosität und von den um-schwebenden Atmosphären der Körper(vergl. §. 24. N. 68. N» 2. b. §. 71. N. 5. §.72. N. 2 :Holz welches durch angehängtes Blei iin Wasserzum Sinken gebracht ist, Metalle, Steine, Eieru. s. w r . unter WaSser, entwickeln in der Guerike-schen Leere eine Menge von Luftblasen; Wasseroder Quecksilber werden durch den äussern Luft-druck durch nicht zu dickes Holz getrieben, wenndieses einen Recipienten schliefst, dessen Luftge-halt gehörig verdünnt wurde, b) zu §. 32. N. 2.:in tropfbaren Flüssigkeiten gelöste oder mit weichenMassen verbundene Luftarten, entwickeln sich auchin der Leere in Gestalt zahlreicher kleiner Bläschen;vorzüglich zeigen dieses Milch, Bier, Seifenwasser,Champagner Wein, Sauerteig, c) zur Lehre vonder oscillirenden Bewegung oder vomSchall (§. 46. N. 2.): der Klang einer Glocke diein der GtiERiKESchen Leere stellt, wird nicht mehrgehört; der Schall eines Schlagwerks z. B. einer Re-petiruhr verschwindet endlich fast ganz, d) zurLehre vom Falle (§. 48. N. 3.) ein Goldstückund eine Pflaumfeder fallen in der Leere zu-gleich nieder, e) zur Lehre vom Pendel und