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I. Theil. II. Capitel.
läfst jetzt alknählig die äussere Luft in den Recipiön-ten treten. Diese wird die etwa vorhandenen Dünsteniederschlagen und das Quecksilber in die Piöhre soweit hinauf treiben, bis die oben in der Röhre übrigbleibende Luft, der äusseren an Dichtigkeit gleichkommt; und dadurch die Möglichkeit gewähren: zumessen, wie viel z. B. Tausendtheile derjenigen Luftin der Birnprobe sind, welche sich vor dem Versuchein grösserer Menge darin befand. Vergl. Schmidt:über die Mittel die Trüglichkeit der Birnprobe zuvermeiden, in Grens neuem Journ. d. Phys. III.2. S. 150.
8) Um Verdichtungen der Luft zu messen, kanntheils eine sehr lange ToRRicELLische Röhre, theilsder von Cuthberson (Gilberts Annal. XXX. Bd. 3.S. 285) angegebene Verdichtungsmesser dienen, d. i.eine gebogene doppelt heberformige Röhre, derenkürzerer Schenkel nochmals umgebogen senkrecht indie Höhe steigt, in welchem Quecksilber die Luftsperrt, und dessen Scale angiebt, wie viel mal dieLuft im Inneren des Recipienten verdichtet ist. Les-lie (a. a. O. S. 260) hat neuerlichst ein eigenthüm-liches noch näher zu prüfendes Verfahren angegeben,die Dichtigkeiten oder specifischen Gewichte elasti-scher Flüssigkeiten zu bestimmen; welches vielleichtauch bei geringen Verdichtungen der Luft mittelstder Pumpe, anzuwenden warb. Eine Blase voll Gas,stehe vermittelst einer Röhre und eines Hahns vonsehr feiner Durchbohrung mit einer Glocke voll Was-ser in Verbindung, die sich auf einer sehr weitenpneumatischen Wanne befinde. Oeffnet man den Hahn,so strömt das Gas aus der Blase in den Recipienten;man bemerkt für jedes Gas die Zeit, welche erfor-