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1 (1810)
Entstehung
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332
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I. Theil. II. Capitel.

ganzen inneren Pumpenraumes betragen sollte), zwi-schen dem Boden des Stiefels und dem Hahne haben;übrigens nimmt bei jeder Art von Luftpumpe, dasBestreben der äusseren Luft vermöge ihres Druckes inden entleerten Raum zu dringen, und so das Gleich-gewicht herzustellen, in dem Maase der Verdünnungzu, und kann auch bei den am vorzüglichsten sclilies-senden Ventilen und Hähnen nicht ganz vermiedenwerden; indem stets etwas Luft zwischen ihren Fu-gen , und durch die Zwischenräume des Kolbens undStiefels auch bei den möglichst schnell auf einan-der folgenden Pumpenzügen, in den Raum des Re-cipienten eindringt. Eine gute Luftpumpe mufs mög-lichst schnelle Verdünnung und gehörige Leichtigkeitzur Anstellung der verschiedenen Versuche gewähren;ihre Kolben müssen ohne grossen Kraftaufwand be-wegt werden können, und ihre Einrichtung mufs aufEinfachheit Anspruch machen. Bei Compressionsver-suchen wählt man statt der lose aufgesetzten Reci-pienten solche, die auf das Ende des Luftpumpenhal-ses luftdicht aufgeschraubt werden können.

7) Um den Grad von Luftverdünnung zu beurthei-len, hat man verschiedene Proben; dahin gehören:a) die Barometerprobe, die auch bei der stärk-sten Verdünnung noch immer einigen Luftdruck vomInneren des'Recipienten anzeigt; der theils von wirk-lich noch vorhandener Luft, theils von entwickeltenDämpfen herrühret. Da sie eigentlich nur die Ela-sticität des noch übrigen Elastischflüssigen nichtaber seine Menge mifst, so heifst sie richtiger Ela-sticitätszeiger (Elaterometer). Hieher ge-hört Mairans Barometre tronque, aus einem klei-nen, unter den Recipienten zu stellenden Heber-