I. Theil. II. Capitel.
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Vom Stiefelboden ausgehende Hals und der damitverbundene Teller nebst Recipienten.
3) Robert Boyle durch obige Schriften mit die-ser Erfindung bekannt gemacht, verbesserte zuerstdie Luftpumpe und stellte mehrere wichtige Versuchedamit an, vergl. dessen App, I.; daher nennenauch einige die mit der Luftpumpe hervorzubringendesogenannte Leere die BoYELsche Leere (VacuumBoyleanum, welche richtiger Vacuum Guerikianumgenannt zu werden verdient).
4) Vollkommen ist die I.uftpumpe, wenn sie (vor-ausgesetzt bei dem was sonst zur Güte derselben ge-hört) so eingerichtet ist, das die Luft nicht blofs mit.telst derselben verdünnt, sondern auch durch Hin-einpumpen äusserer Luft verdichtet werden kann.Eigentliche Verdichtungs- oder Compressionspumpenwaren schon früher erfunden.
g) Ueber die älteren Luftpumpen, die (deutsche)Sen gl t erd sehe und WoLFFisclie mit Hähnen , die(englische) HAWKSBEESche mit doppelten Stiefeln undVentilen und mit Leupolds Verbesserung; die Nol-EETSche mit dem früher von Papin angegebenenSteigbügel und dem Ventil auf dem SENGUERDSchenHahne; die SmeatonscIic mit den von Nairne undBlunt angebrachten Verbesserungen (vergl. Lich-ten bergs Vorrede zu Erxlf.bens Naturl. 4te Ausg.),und die CuTuBERSoNsche Luftpumpe ohne Hähneund ohne Ventile mit Stöpseln und Oelladen zur Ver-meidung des schädlichen Raums: vergl. man Gf,h-
TjF.rs phys. Wörterb. Art. Luftpumpe. Zu den neue,ren vorzüglicheren gehören: Baaders Quecksilber-pumpe (Hübners phys. Tagebuch lr Jahrg. 4s Vierth.Salzb. 1784- S. 650 u. Grens' Journ. d. Phys. B. II.