Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
327
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Von dem Drucke flüssiger Körper. 7

den nun auch von dieser Seite wieder gleich-mässiff starken Luftdruck herausgetrieben wird.Ein ähnlicher Erfolg wird eintreten, wenn manbei völlig herausgezogenem und entfernten Stem-pel, die Luft der Röhre mittelst des Mundeseinsau gt.

1) Hält man eine thönerne Röhre in die Flammedes brennenden Holzes, und saugt die Luft ein, sowird auch die Flamme den Mund erreichen, undbei zu anhaltendem Saugen verletzen. Ferner ge-hört hieher auch der im vorigen §. N. 4. erwähnteVersuch, so wie das Tabakrauchen, das Saugen derKinder, der Mechanismus des Athmens, Trinkens,die Wirkung der Schröpfköpfe, das Füllen der Blase-bälge mit Luft; die Einrichtung der Windöfen;KiplChers Brunnen mit Storch und Schlange; dieEinrichtung des Stofshebers etc.

2) Auch gründet sich hierauf die Wirkung derSaugepumpen ( Antliae aspirantes, suctoriae) , inwelchen nach aufgehobenem Stempel, durch den ein-seitigen Druck der Luft auf die Fläche des Tropfbar-flüssigen , dieses in den Stiefel der Pumpe emporge-gehoben wird. Jede Pumpe besteht wesentlich ausdem Stiefel (ein hohler Cyjinder)', dem Kolbenoder Stempel (Embolus, ein solider Cylinder voneinem Umfange, welcher der Weite des Stiefels fastgleichkommt) der damit verbundenen Kolben-stange (ein starker Stiel um den Kolben zu bewe-gen) und aus einem Hahn (Epistomium) oder Ven-til (Ventilium) um Flüssigkeiten durchzulassen oderzu hemmen. Nähere Erläuterung an einem Modelle. Die gröfste Höhe, zu welcher durch den .äusseren