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T. Theil. II. CapiteJ.
tiefer als an der Meeresfläche an den Polen, undnach einigen soll diese Differenz 1 Zoll betragen(vergl. Kants phys. Geographie von Volmer), wor-auf bei Höhenmessungen Rücksicht zu nehmen wäre.Der Grund dieser Erscheinung, liegt theils in dernach dem Aequator zu verminderten Schwere (vergl.§. 60 u. 61.) die einen verminderten Luftdruck zurFolge hat; theils in der grösseren Verdünnung derLuft durch anhaltende gleichförmige Wärme. Sosteigt auch zu Zeiten atmosphärischer Flut (durchSonnen- und Mondanziehung vergl. §. 62.), nach denBeobachtungen von Hemmer, Planer, Steigleh-ner, Chiminello und Cassan, das steigende Ba-rometer langsamer und das fallende fällt schwä-cher, als zu gewöhnlicher Zeit, oder als zur Zeitatmosphärischer Ebbe.
§. öS.
Was vom Quecksilber in der ToiutiCELLi-schen Röhre rücksichtlich des Luftdruckes gilt,findet auch bei allen anderen tropfbaren Flüs-sigkeiten seine Anwendung, und um soviel malwie diese specifisch leichter als das Quecksilbersind, werden sie in einer ähnlichen Röhre hö-her stehen als das Quecksilber. Wenn das Queck-silber 27" bis ab" Höhe hat, so wird unter glei-chen Umständen eine Wassersäule vonund eine Weingeistsäule von 42 — /p 7 vom.Luftdrucke getragen.
1) Hieher gehören noch folgende Erscheinungen:das Füllen der Flaschen, Glocken etc. mit Gasen ;