Vom dem Drucke flüssiger Körper. 3s3
von allen Barometern. Nürnberg u. Leipz. 178".8- — lieber Muscheneroeks (dies, pliys. Lugd.172g. 4. 8. 673) u. a. Methode Barometerverände-rungen aufzuzeichnen; über Changeuxs Barometro-graph etc. mündlich. Ueber die Ursachen der Baro-meterveränderungen in der Folge; einstweilen vergl.man: de Lucs kritische Untersuch, aller älteren undneueren Hypothesen über die Ursachen der Barome-terveränderungen; a. a. O. I. S. 106. ff.
10) Schon aus den früheren Untersuchungen folgte,dafs das Volum eines ein gesperrten oder auch mittel-bar mit der Luft in Verbindung gesetzten Fluidums,von der Grösse des Luftdrucks bestimmt wird, (nachMamote’s Gesetz im umgekehrten Verhältnisse die-ses Druckes stellt) man mufs mithin vergleichendeMessungen der Volumina solcher Flüssigkeiten beigleichem Barometerstände vornehmen; oder Linenbleibenden Normalstand des Barometers anneh-men, für den die Volumina bei jenen Messungen gel-ten sollen, und durch Correction das beobachtete Vol.auf das für den Nonnalstand des Bar. zurückbrin-gen. Bezeichnen wir das gemessene Vol. mit V, dasdaraus zu dem Normalstande b des Bar. zu findendeVolumen mit v, den gegenwärtigen Barometerstandmit B , so ist b : B =: V : v.
11) An den meisten Orten der Erde ist das Queck-silber der ToRRicELLischen Rühre stets in einigervielleicht periodischen Bewegung; man sucht daheraus einer Reihe von Beobachtungen an einem Orte,arithmetisch das Mittel seines Standes zwischen demhöchsten und tiefsten Puncte, und erhält so denmittleren Barometerstand des Ortes. — Ander Meeresfläche unter dem Aequator steht das Bar,
( 21 *)