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1 (1810)
Entstehung
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320
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l. Theil. Ii. Capitel.

brirt (d. h. auf die Gleichmässigkeit ihres Durch-messers geprüft) seyn, und entweder die ganze Röhreauf und nieder bewegt werden (und dadurch derQuecksilberspiegel des kürzeren Schenkels jedesmalauf Null geschoben werden) können, oder man mul'svon dem, um welches das Quecksilber in der länge-ren Röhre gefallen ist, das abzielien, um welcheses (vermöge der Herstellung des hydrostatischen Gleich-gewichts) in dem kürzeren Schenkel stieg, oder zudem, um welches es in den längeren Schenkel stieg,das um welches es in den kürzeren fiel, addiren;um jedesmal die wahre Steig - oder Fallhöhe auzu-geben. (Vergl, de Luc a. a. O. §. 381.) Um die-ser Berichtigung überhoben zu seyn , erweiterte mananfänglich den kürzeren Schenkel, und gab ihm einekugelförmige oder ähnliche Gestalt, damit das in derlängeren Röhre herabfallende Quecksilber, sich ineinen um so weiteren Raum ausbreiten und dadurchdie Höhe in der Kugel unmerklich vermehren könne;wodurch dann eine eben so unmerkliche hydrostati-sche Zurückwirkung des Quecksilbers im kürzerenSchenkel auf das Quecksilber im längeren erfolgenwürde. Bei möglichster Weite des kürzeren Schen-kels , reichet diese gewöhnlichste Einrichtung der Ba-rometer »zu nicht streng wissenschaftlichen Beobach-tungen wohl hin; fordert man hingegen genaue An-gaben wahrer Barometerhöhen, so müssen die (des-halb auch späterhin wieder gewählten) Heberbarome-ter angewendet werden.

8) Zu Höhenmessungen (vergl. §»65. N. 1. u. wei-ter oben) bedient man sich der Reisebarome-ter, die ausser den allgemeinen Eigenschaften einesguten Barometers, noch eine Einrichtung haben müssen,