Von dem Drucke flüssiger Körper. 3ig
(dessen Unters, über die Atmosphäre §. 352—' 3 ^ 5 )nimmt eine 27 Zoll lange Quecksilbersäule vom na-türlichen Gefrierpuncte bis zum Siedepuncte des Was-sers, um 6 Linien oder um ihrer Länge zu. JedeVermehrung der Wärme um i° Fahrenh. bringt mit-hin das Barometer um J s , und jede Wärmezunahmevon 30° Fahrenh, um eine Linie höher. Nenneman den am Thermometer beobachteten Grad k, denauf welchen man die Beobachtung zu reducirenwünscht i, und die Zahl der Grade des Fundamen-talabstandes vom Eispuncte bis zum Siedepuncte (derbei 27 Zoll Bar. Höhe eigentlich nur = 178°, nicht180 0 gesetzt werden kann) f; so findet man die Be-richtigung des Barometerstandes wegen der Wärme(vergl. Gehlers phys. Wörterb. Barometer) wenn
man zur beobachteten Barometerhöhe B noch - B
54 f
: ___ l
hinzusetzt, oder ist i — k negativ ,-B da-
54 f
von abzieht.
7) Die erst (von Pascal 1643 vergl. experiencesnouveiles touchans le vuide. Paris 1645 und traitüde l’equilibre des liqueurs et de la pesanteur de lamasse de l’air. Paris 1665.) angewendeten Barome-ter hatten eine Einrichtung, welche derjenigen imXllten Versuch gleich kam; da diese aber eine grosseMenge Quecksilber erforderten und nicht bequemtransportirt werden konnten, so krümmte man dasuntere Ende der Röhre wieder aufwärts. Man nenntdie so eingerichteten Barometer heberförmigeoder Heberbarometer (Baromfetre ä siplion),und zieht sie mit Recht zu genauen Beobachtungenallen übrigen vor. Die Röhre desselben mufs cali-