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I. Theil. II. Capitel.
misch rein (aus Aetzsublimat oder Zinnober dar-gestellt ) seyn, und d) vor dem Einträgen in die er-wärmte Röhre in einer Glasretorte bis zum Siedenerhitzt werden, um es von Feuchtigkeit zu befreien;man läfst es dann noch warm durch eine DruckpapierTute in die Röhre laufen, erhitzt es hierin nochmalsum durch dieses zweite Auskochen den lezten Restvon Feuchtigkeit und anhängender Luft zu vertreiben,e) Endlich wird die Röhre auf die möglichst ebeneFläche eines Brettes in einer Rinne liegend befestigt,und parallel mit der Quecksilbersäule eine genau inparis. Zolle und Linien abgetheilte Scale auf demPapiere gezeichnet, welches dem Brette zum Ueber-gange dient. Ausgekochtes Quecksilber bewegt sichübrigens (auch in der inwendig möglichst glatten)ToRRiCELLischen Röhre, wegen grösserer Adhäsion,etwas langsamer als das nicht ausgekochte, woraufbei Beobachtungen zu merken ist. Zu Beobachtun-gen kleinerer Theile des Maasstabes der Scale, als dievorhin angegebenen, dient der Nonius oder Ver-nier. Eine Vergleichung des englischen, rheinlän-dischen , pariser und schwedischen Maasstabes, nachdenen hin und wieder die Scalen gefunden werden,giebt van Swinden an, vergl. Posit. physic. T. II.S. 107. Bei jeder Beobachtung mufs übrigens das Ba-rometer vollkommen senkrecht hängen; das Auge ineinerlei horizontaler Ebene mit der Fläche des Queck-silbers gehalten, und der Quecksilberstand beim höch-sten Puncte seiner Convexität gemessen werden.
6) [Die ausdehnende Wirkung der Wärme vergrös-sert bei hoher Temperatur die Barometerhöheund verkleinert sie bei niederer Temperatur, wennauch sonst der Luftdruck derselbe ist. Nach de Lire