Von dem Druck flüssiger Körper.
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schliesse man an dem einen Ende mit einemzuvor in Wachs gekochten, gelinde erwärmtenpassenden trockenen Korkstöpsel, den man aus-wendig mit Siegellack überzieht, fülle sie dannmit reinem (ausgekochten) Quecksilber bis zurMündung des offenen Endes, halte dieses mitdem Finger zu, kehre so die Röhre um, bringedas zugehaltene Ende mit dem Finger in eineSchaale mit Quecksilber, und ziehe jetzt, nach-dem man die Röhre senkrecht gestellt hat,den Finger unter dem Quecksilber hervor: dasQuecksilber in der Röhre wird etwas herab-l’allen, aber bis zu einer Höhe von ohn-gefähr c8 paris. Zoll über der Flächedes Quecksilbers in der Schaale stehenbl eiben, und durch dieses Herabsinken, übersich einen (fast) luftentleerten Raum zu-rück lassen. Vermehrt man die Quecksilber-menge in der Schaale, so däfs das Niveau desQuecksilbers ausserhalb der Röhre höher wird,oder zieht man die (gehörig enge) Röhre senk-recht aus dem Gefässe ; so wird das Quecksilber,die vorherige Leere ausfüllend, in die Höhe ge-trieben. Zieht man nach Wegnahme des Siegel-lacks den Korkstöpsel heraus, so fällt das Queck-silber in der Röhre augenblicklich so lange, bises mit dem der Schaale gleiche Höhe hat, odermit ihm eine horizontale Fläche bildet.