Von dem Drucke flüssiger Körper. 15 1 3
keit ihr an Gewicht gleich ist. Es drücktnämlich jeder schwimmende feste Körper (vergl.oben) mit seinem absoluten Gewichte, auf dieunter ihm befindliche Flüssigkeitssäule und ver-mehrt daher das Gewicht derselben, diese da-durch dichter und schwerer gewordene Säule sinktmithin in der übrigen Flüssigkeit so tief ein,bis sie eine Höhe erreicht hat, der zufolge siemit dem auf ihr liegenden Körper gemeinschaft-lich, mit den übrigen Flüssigkeiten im Gleich-gewicht steht.
§. 81 .
Um einen festen Körper zum Schwimmen(flotter) zu bringen, wird nicht gerade erfor-dert, dafs er in allen Theilen specifisch leichtersey, sondern nur, dafs er zusammen mit allenseinen Theilen (auch von noch so verschiedenerDichtigkeit) nicht mehr wiege, als ein gleichgrosses Volumen der tragenden Flüssigkeit. Ver-bindet man daher einen schwereren Körper, miteinem der specifisch leichter ist als die tragendeFlüssigkeit, so kann sehr leicht der Fall eintre-ten, dafs der erstere mittelst dieser Verbindungzum Schwimmen gebracht wird ; und umgekehrtkann auch der leichtere Körper durch Verbin-dung mit einem schwereren, in einem Verhält-nisse, das die mittlere Dichtigkeit beider noch