Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
300
Einzelbild herunterladen
 

I. Tiieii. II. Capitel.

ÖÜO

Salzspin dein, welche die Löthigkeit der Soole dar-thun ( d. h. welche in 100 Loth Soole 1, a etc. LotlxKochsalz angeben) über Arnims Mikroareometer( Gilberts Anna]. I. IV. S. 418) u. m. a. mündlich.Heber die weitere Literatur dieser Gegenstände vergl.Kastneix a. a. O. S. 134 u. s. f. Ein Haupthinder-nifs beim Gebrauch der Areometer ist die Adhäsiondes Wassers; welches übrigens bei allen Dichtigkeits-bestimmungen, im reinsten Zustande zur zu verglei-chenden Einheit angenommen, und entweder = 1oder 1000 gesetzt wird.

5) Ausser den angezeigten Methoden bedient inansich zur Bestimmung des specifischen Gewichts (voneinigen auch Eigenschwere genannt) der Flüssig-keiten, theils einer elffenbeinernen oder gläsernenKugel, die an eine Schale der hydrostatischen Waagebefestigt zuerst an der Luft, dann in Wasser und(nach vorangegangenem Abtrocknen) in der zu be-stimmenden Flüssigkeit gewogen wird; der zulezt er-haltene angemerkte Verlust durch den zuerst erhalte-nen dividirt, giebt das gesuchte specifische Gewicht;theils füllt man weisse Gläser von bekanntem Raum-inhalte, die mit eingeschliffenen Stöpseln versehensind, und deren Gewicht in der Luft bekannt ist,genau mit Wasser, merkt das Gewicht des so gefülltenGlases an , entleert es genau und bringt die zu prü-fende Flüssigkeit hinein, welche sammt dem Glase ge-wogen, nach Abzug des Thara durch Vergleichung derNetto, auf oben beschriebene Weise zur Bestimmungder comparativen Dichtigkeit führt. Um das Gewichtz. B. eines Cubiczolls Wasser anzugeben, wäge maneinen genau gearbeiteten Cubiczoll von Messing zu-vor in der Luft und dann im reinsten Wasser; der