Yon dem Drucke lliissiger Körper. 299
dessen einen festen Körper auf, der z. B. noch 200Gran Zulage erfordert, um das Instrument bis an dasZeichen einsinken zu machen, so folgt, dal’s das ab-solute Gewicht des festen Körpers 800 Gran beträgt;man entfernt ihn jetzt von dem Teller und legt ihnin das unter dem Bauche befindliche Eimerchen,welches den Senker bildet; ist der Körper leichterals das destillirte Wasser so wird er durch (zwei amBauchende befindliche) Häkchen befestigt, undso untergetaucht. Er verliert jetzt soviel von seinemabsoluten Gewichte, :als das Wasservolum beträgt,welches er aus der Stelle getrieben hat, das Instru-ment steigt mithin wieder um etwas in die Höhe,und es mufs aufs neue der Teller mit Gewichten be-schwert werden, um es bis zum Zeichen unterge-taucht zu erhalten. Dieser neue Gewichtzuschufs istdem absoluten Gewichte der vertriebenen Wassersäulegleich; gesetzt er betrage 40 Gran, so verhalten sichdie absoluten Gewichte des festen Körpers und des Was-sers bei gleichem Volum, wie 800 zu 40, mit-hin erstere Zahl mit lezterer dividirt, giebt die Dich-tigkeit jenes Körpers zu der des Wassers wie 20 zu 1an. (Vergl. §. 33.) Man kann diese Areometer(wenn sie von Glas sind) auch zur Bestimmung derFlüssigkeiten rücksichtlich ihrer Dichtigkeiten anwen-den; indem die leichtere eine geringere Belastungdes Tellers mit Gewichten heischt, als die schwerere,um das Instrument bis zum Zeichen zu senken etc.Ueber die Einrichtungen und den Gebrauch des Ni-CHOLSONSchen, FAHRENHErrisclien, BECKSchen Aero-meters , der Alcohollometer z. B. des von Richter,des allgemeinen Areometers von Schmidt undCiarcy (Grens Journ. d. Phys. VII. S. 186), der