Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
298
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I. Tlieil. II. Capitel.

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oben gebt aus der Axe des Bauchs eine dünne cylin-drische glatte Stange oder Röhre (der Hals) an demdurch einen Feilstrich die Grenze (Zeichen) be-merkt ist, bis zu welchem das Werkzeug sich ein-senken raufs. Diese Einrichtung findet statt, wennman die Areometer zur Prüfung der Dichtigkeitenflüssiger Körper an wenden will. Der Hals ist zudem Ende mit einer nach Graden abgetlreilten Scaleversehen, und das ganze Instrument mufs stets einegeringere Dichtigkeit als die Flüssigkeit haben, wo-rin man es tauchen will. Minder dichte Flüssigkei-ten leisten dem einsinkenden Körper weniger Wider-stand, als schwerere; mithin wird ein Instrument,welches z. B. in reinem wasserfreien Weingeist bisiooo° einsinkt, in destillirlem Wasser bis o° sinken,oder bei vermehrter Senkmasse in destillirtem Wasseriooo°, in Schwefelsäure bis 600 etc.; woraus dieDichtigkeitsverhältnisse beider Flüssigkeiten hervor-gehen Eine etwas abweichende Einrichtung habendie Areometer ohne Scale oder mit veränder-lichem Gewichte; die man auch Areometer derersten Art (so wie die vorigen Areometer derzweiten Art) zu nennen pflegt. Der Hals endetsich nämlich nach oben mit einem concaven Teiler-chen, auf den mehr oder weniger .Gewichte gelegtwerden können. Um das Instrument bis an das Zei-chen einzusenken, wird ein bestimmtes Gewicht(das beständige Gewicht des Areometers) erfor-dert; alle mittelst dieses Instruments zu bestimmendefeste Körper, müssen ein geringeres absolutes Ge-wicht besitzen, als das beständige Gewicht beträgt.Entfernt man daher das beständige Gewicht (es seyz. B. 1000 Gran) von dem Teller, und legt statt