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1 (1810)
Entstehung
Seite
297
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Von dem Drucke flüssiger Körper. c^7

soluten Gewichte (vergl. §. 5g. N. 15.) was indefsgewöhnlich nicht beachtet wird.

4) Jener hydrostatische Grundsatz, ,,dafs ein ver-hältnifsmässig schwererer Körper beim Untertauchenin eine tropfbare Flüssigkeit, von seinem (durchWägen in der Luft erhaltenen) absoluten Gewichtesoviel verliert, als das Gewicht des vertriebenen Flüs-sigkeitsvolunis beträgt, der von Arciicmedes zuerstangewendet wurde, führte auf eine bequeme Methodedie Dichtigkeitsverhältnisse oder die eigenthiimlichen(specifisichen) Gewichte der Körper zu bestimmen,(vergl. Kästner a. a, O. S. 127 etc.). Zu Untersu-chungen der Art bedient man sich entweder einer gu-ten hydrostatischen Waage, die sehr empfindlichseyn mufs, und deren Schalen unterhalb mit Flöckchenversehen sind, um feste Körper mittelst eines (demWasser an Dichtigkeit fast gleich kommenden) Pfer-dehaares daran zu befestigen und so unter reines de-stillirtes Wasser, von einer Temperatur die bei allenVersuchen dieselbe (12 0 Reaum.) ist, zu senken, vergl.Pesanteur specifique des corps -par Mr. Brison, äParis 1787. 4-j oder mit weniger Genauigkeit auchder Areometer (hydrostatische Senkwaage,Areometra, Hydrometra), welche auch bei besonde-ren Anwendungen Bierwaagen, Branntwein-waagen, Milchwaagen, Salz waagen, Salz -spindel oder Sol waagen etc. genannt werden.Es bestehen diese Instrumente aus einem senkrechtschwimmenden, länglichrunden Körper, dessen mitt-leren Theil (der Bauch) gewöhnlich cylindrischoder kugelich und hohl ist, und der nach unten miteinem kleineren hohlen mit Scliroot oder Quecksilber-gefüllten Theile (dem Senker) versehen ist. Nach