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I. Th eil. H. Capltel.
selben Gelasse ist. Die dem Boden zunächst liegendeWasserschicht wird daher den stärksten Druck erlei-den und mit der gröbsten Energie herausfliessen.
2) Hieraus folgt ferner , dafs bei einem mit senk-recht auf den Boden stehenden Seitenwänden versehe-nen Gefässe, der Druck den z. B. das Wasser gegenden Boden äussert, dem Gewichte der Wassermengegleich ist; und dafs dieser Druck bei gleich hohemWassesstande um so grösser erscheint, je höher dasGefäfs ist. Es vertheilt sich dabei der Druck auf dieganze Grundfläche gleichförmig, und nehmen mithinWassermenge und Grundflächenvergrösserung verhält-nifsmässig gleichförmig zu, so bleibt der Druck fürjede Stelle der Grundfläche derselbe. Erweitert mandaher oberhalb ein Gefäfs, ohne es zu erhöhen, soerleidet die Grundfläche nach der Erweiterung densel-ben Druck, der zuvor gegen sie geäussert wurde; weildann die erweiterten schiefen Seitenwände selbst fürdie über sie stehenden Schichten zur Grundflächewerden. Zwei Gefässe die gleich hohen Wasserstandhaben, erleiden daher auch auf ihren Boden gleichgrossen Druck; das eine mag enger oder weiter alsdas andere seyn, oder nicht. Nur die Summe desDrucks auf alle Puncte der Seitenwind verhält sich(bei senkrechten Gefässen) wie der Umfang des Ge-fässes, wächst also mit diesem Umfange, und verhältsich überhaupt wie die Seitenflächen.
§. 7 5 -
Wird die Grundfläche eines Gefässes vergrÖs-sert, so folgt von selbst, dafs es auch bei glei-cher Höhe mehr Flüssigkeit fassen wird wie