Von dem Druck flüssiger Körper.
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B) Vom Drucke tropfbarer flüssiger Körper.
§• 7 4 *
VIII. Vers. Ein Gefafs (z. B. ein Fafs), wasvon unten nach oben mit mehreren gleichweiten,einfach übereinander gereihten zu verschliessen-den Seitenöffnungen versehen ist, fülle man mitWasser und öffne dann zu gleicher Zeit dieSeitenlöcher: das Wasser wird in der Nähe desGefäfsbodens am stärksten, weiter hinauf schwä-cher, und oben mit dem geringsten Nachdruckeherausfliessen. Was vom Wasser gilt, findet beiallen tropfbaren Flüssigkeiten dieselbe Anwen-dung, wenn übrigens die Gefäfsmasse in allenihren Theilen dieselbe ist; und so wie das Was*ser in jedem in und auswendig noch so ver-schieden gestalteten Gefässe eine mehr oder we-niger horizontale Oberfläche bildet, so auch alleübrige liquide Flüssigkeiten.
1) Bei jedem eingeschlossenen Tropfbaren , sind esdie Seitenwände welche das Zerfliessen verhindern,und die Anhäufung , desselben möglich machen.Mithin erleiden diese Seitenwände auch einen Druck,der mit dem Streben des Tropfbaren zu zerfliessen.im Verhältnisse steht. Die Grösse dieses Strebensselbst ist aber Folge des Drucks, den jede obenliegendeSchicht des Liquiden gegen die untere äussert, undder mithin um so stärker ausfallen mufs, je mehr sichdie Schichtenanzahl häuft; d. h. je grösser die Menge(und also auch das Gewicht) des Liquiden in dem-