Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
285
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Von dem Druck flüssiger Körper.

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behalten, fragt sich; ist jedoch wahrscheinlich, vor-ausgesetzt wenn sonst keine Eingriffe (electriscbeoder chemische Tliätigkeiten) eintreten. Muschkn-broek fand, dai's eine 5 Jahre hindurch in eine Röhregeschlossene und zusammengedriickte Luft, nichtsvon ihrer Elasticität verloren hatte.

§. 73 -

Ausser denen schon früher (vergl. die §. 70angezogenen §§.) bemerkten BeschaffenheitendesFlüssigen, unterscheidet es sich von dem Fe-sten im Allgemeinen, durch sehr schwachenZusammenhalt, geringe Reibung und der darausentspringenden leichten Verschiebbarkeit seinerselbst; jedoch lassen sich hierin gewisse unver-kennbare Abstufungen nachweisen, zu deren Be-stimmung schon die alltäglichsten Beobachtun-gen die Hand bieten. (Vergl. §. 40. N. 1. §. 70u. 72). Eine solche Verschiedenheit fanden wirbereits sowohl bei dem Tropfbarflüssigen,als auch bei dem leicht veränderlich- und beidem b 1 e i b e n d - Elastischflüssigen; womit aus-ser den vorhin angezogenen Stellen noch §. 41.N. 5 . §. 42. N. 3 . u. §. 45, zu vergleichen sind.Bei dem Tropfbaren reicht schon das blosse Ge-wicht einer sehr kleinen Menge desselben hin,ein zuvor zusammen gehaltenes Ganzes in Tro-pfen (Gutta) von verschiedener Grösse zerfallenzu lassen; bei dem Elastischflüssigen hingegen,