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1 (1810)
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284
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I. Th eil. II. Capitel.

kraft der Tlieile einer solchen Flüssigkeit, nimmtaber mit der Entfernung von der Erde im Verliält-nifs des Quadrats der Entfernung vom Mittelpuncteder Erde ab; die Expansivkraft bei Verbreitung derelastischen Flüssigkeit hingegen im Verhältnifs desCubus dieser Entfernung, mithin kommt hier endlichExpansion und Schwere ins Gleichgewicht, und er-stere wird durch leztere bebeschränkt.

10) Sofern die Flüssigkeiten schwer sind, üben sieauch durch ihr Gewicht Druck aus. Höher liegendeWasser- Dampf- oder Luftschichten müssen also auchauf »die unter ihnen liegenden Schichten drücken.Einer ohngefähren Schätzung gemäfs, erleidet der aus-gewachsene menschliche Körper einen Luftdruck vonfast 40000 Pfund; der aber von allen Seiten gleichförmiggeschieht und deshalb von uns nicht bemerkt wird.

11) Bei den verschieden elastischen Flüssigkeiten,ist bei gleichen Graden der 'Verdichtungdas Streben zur Ausdehnung oder die absolute Ela-st icität der Erfahrung gemäfs (vergl. oben) nichtgleich; man kann daher zwei elastische Flüssigkei-ten rücksichtlich der Energie jenes Strebens verglei-chen, und erhält so das Verhältnifs ihrer absolutenElasticitäten bei gleichen Graden der Verdichtung,oder ihre specifischen Elasticitäten; die sichmithin bei gleicher Dichtigkeit wie die absolutenElasticitäten; bei gleicher absoluten Elasticität umge-kehrt wie die Dichtigkeiten; und bei ungleicher ab-soluten Elasticität und ungleicher Dichtigkeit wie dieabsoluten Elasticitäten dividirL durch die Dichtigkei-ten verhalten.

12) Ob alle permanent elastische Flüssigkeiten langeeingeschlossen, den gleichen Grad von Expansibilität