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I. Tlieil. II. Capiiel.
nicht durcligehends von gleicher Dichtigkeit ist, son-dern vielmehr je weiter von der Erde, desto mehrabnimmt Aus den später zu erläuternden Erschei-nungen der Dämmerung folgt, dafs sie in einer Höhevon fast 10 geogr. Meilen noch dicht genug ist, umdas Sonnenlicht zurück zu werfen; jedoch erfolgendie meisten Veränderungen der Atmosphäre in gerin-gerer Höhe.
8 ) In demselben Maase wie die räumliche Ausdeh-nung zunimmt, zu der eine Masse expansibeler Flüs-sigkeit sich erweitert, vermindert sich auch ihre Ex-pansivkraft (ihr Bestreben zur Ausdehnung) indemsie jetzt mit verhältnifsmässig geringerer Kraft ihrenRaum erfüllt, mithin auch gleich geringere körper-liche Wirkung nach aussen darzustellen vermag. Sieverliert also auch im gleichen Maase ihre Dichtigkeit,und ihre übrigbleibende Dichtigkeit, verhält sich zurvorigen, wie ihr voriger Raum zum jetzigen. Umge-kehrt , je mehr die expansive Flüssigkeit zusammen-gedruckt wird, um so mehr wächst ihre Dichtigkeitund die Energie ihrer Raumerfüllung; je mehr wi-dersteht sie also der comprimirenden Kraft; und so-fern diese endlich ist, hat auch ihre Compressioneine Grenze. Der Erfahrung gemäfs, verhaltensich die Räume, zu welchen einerlei ela-stisch e Flüs si gkei t s massen bei gleichblei-bender Temperatur durch Zusammenpres-sung gebracht werden können, umgekehrtwie die drückenden Kräfte oder Gewichte;was sowohl bei verdichteter als verdünnter Flüssigkeitder Art gilt. Man nennt dieses Gesetz das Boyele’scIicoder MARipTTische, vergl. R. Boyle defence againstthe objections of Linus. Lond. tßßa. 4. Mariottb