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I. Th eil. II. Capitel.
silber zersprengte in Dampf umgewandelt eine starkeBombe, von stark zerstörenden Wirkungen auf dienächste Umgebung begleitet (bei Gelegenheit einesvon einem Alchemisten in Geoffroy’s d. alt. Gegen-wart angestellten Versuchs) etc. Der Luftzustandoder die bleibend (permanent) elastische Flüssigkeitwird hingegen durch blossen Druck nicht überwun-den ; wenn nicht chemische Anziehungen z. B. zwi-schen zwei zusammengedrückten Luftarten (Gasen),oder zwischen einem tropfbaren, dampfförmigen oderfesten Körper und dem zu drückenden Gase eintre-ten; wie denn überhaupt die chemische Anziehungalle Zustände und mithin auch den elastischflüssigenüberwindet, wovon die Verbrennung der Körper aufKosten eines Theils der atmosphärischen Luft, einesder gewöhnlichsten Beispiele gewährt.
4) Der Gas - oder Luftzustand an und vor sich,scheint stets mit Hülfe von etwas Wasser (und Elec-tricität wie die Folge zeigen wird) begründet zu wer-den; Berthollets .Beobachtungen zur Folge enthältauch das trockenste Gas noch immer eine Portiongebundenes zum Zustande gehörendes Wasser. DerAusdruck Gas statt Luft, ist niederländischen Ur-sprungs, wurde von Helmont zuerst gebraucht undbezeichnete sonst die sogenannten künstlichen Luft-arten, wird jetzt aber in obiger Bedeutung genom"men; man spricht von atmosphärischem Gase, undversteht darunter die atmosphärische Luft. Uebrigensist der Ausdruck elastische Flüssigkeit relativ;denn auch das Tropfbare ist nie vollkommen unela-stisch. Vergl. Kästner a. a. O. S. 72 Anmerk.
5) So wie es verschiedene Arten des Tropfbarflüs-sigen giebt, die theils von den verschiedenen Dich-