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1 (1810)
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Von der Schwere.

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q) Die Grundsätze zur Berechnung der Entfer-nungen der Weitkörper, sind denjenigen völliggleich, welcher sich die Geometrie täglich bedient.Denken wir uns z. B. zwei Beobachter auf derErde, wovon der eine den Mond im scheinbarenHorizont, und der andere gleichzeitig im Scheitel-punete hat: so läi'st sich durch Messung der Win-kel bestimmen, um welchen der eine Beobachterden Mond am scheinbaren Himmelsgewölbe an ei-nem anderen Orte sieht, als der andere. DiesenWinkel nennt man die horizontale Pa rallel-axe (Parallaxis horizontalis) des Mondes. Er be-trägt etwa i°. Zieht nämlich der erste Beobacnterin Gedanken eine Linie zum aufgehenden Mond,und eine andere zuin Mittelpunkte der Erde; derzweite aber eine dritte Linie von da durch semenStandort bis zu dem in seinem Sclieitelpuncte ste-henden Monde: so ergiebt sich ein E'reieck, inwelchem der Halbmesser der Erde von 8üo Meiieneine bekannte Seite; der Winkel am Monde oderdie Paralleiaxe, so wie der rechte Winkel an derOberfläche der Erde (beim ersteren Beobachter)zwei bekannte Winkel sind; woraus nach leichtentrigonometrischen Regeln die Länge der vom zwei-ten Beobachter gezogenen Linie, d. i. in diesemFalle die Entfernung des Mondes vom Mittelpuncteder Erde bestimmt werden kann. Beträgt jenerWinkel (zwischen den Gesichtslinien beider Beob-achter) am Monde 6i-| Minute, so ist der Mondohngefähr 48000; und beträgt der Winkel nur 54Minuten, so ist er etwa 54700 Meilen vom Mittel-• puncte der Erde entfernt; mithin beträgt sein mitt-lerer Abstand von der Erde oimgefähr 53100 Meiien.

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