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I, Th eil. I. Capitel,
Aber je weiter der Weitkörper von der Erde ent-fernt ist, um so geringer wird der Winkel der Pa-rallaxe, und mithin um so schwieriger wird es dieEntfernung genau zu finden. Daher ist die Mond-weite von der Erde am genauesten, die der nahegelegenen Planeten und der Sonne schwieriger,die entfernteren Planeten und der nächsten Fix-sterne sehr unvollkommen oder auch wohl garnicht auf diesem Wege festzuselzen. Bei Bestim-mung der Sonnenweite, ist die halbe Dicke derErde bei dem hierbei vorkommenden Dreieck einezu kleine Seite; die Durchgänge der Venus (17Ö1u. 1769, vergl. oben) durch die Sonne gewährtenindefs den Astronomen die Möglichkeit, aus vie-len Beobachtungen sehr genau die vereinigte Pa-rallaxe der Sonne und der Venus zu berechnen,und hiernach die mittlere horizontale Sonrienpa-rallaxe (den Unterschied ihres scheinbaren Ortesvon der Oberfläche und vom Mittelpuncte der Erdeaus betrachtet, also den Halbmesser der Erdkugel,vergl. oben, hiebei zum Grunde gelegt) auf 8§ Se-cunde, etwa 400 mal geringer als beim Monde zubestimmen; woraus sich wieder auf obige Weiseberechnen liefs, dafs die Entfernung der Sonne umeben so vielmal grösser, als die des Mondes sey,und mithin über 20 Millionen, fast 21 MillionenMeilen betrage. Wenn auch hiernach die Angabender Abstände entfernter Weltkörper, bei den Astro-nomen öfters um tausend Meilen differiren, soverschwindet dieser Unterschied doch gegen dieausserordentlichen Entfernungen, als unbedeuten-der Beobachtungsfehler. Vergl. Bo'de’s allgem. Be-trachtung üb. das Weltgeb. S. 55 etc.; und über