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1 (1810)
Entstehung
Seite
218
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I. Theil. I. Capitel.

lö

blosse Auge unterscheidet Flecken im Monde, de-nen die Astronomen eigene Namen gegeben haben;und die Mondkarten dienen dazu, sich überdie äussere Gestalt • des Mondes vollkommener zuorientiren ).

e) Die Erde ist ein dunkeier Körper und wirdvorzüglich von der Sonne beleuchtet; das Lichtweiches sie vom Monde erhält, ist ohngefälir 500rnal schwächer als das Sonnenlicht, und stammt wiedas Licht der Planeten überhaupt von der Sonneab, ist also ein aufgefangenes und zurückgeworfenesoder erborgtes lucht. Bei Mer cur und Venus be-merkt man durch Fernrohren nach ihrem verschie-denen Stande gegen die Sonne, Zu- und Abnahmeihres milden und schönen Lichtes. Gehen sie vor derSonnenscheibe vorüber (durch die Sonne , so kehrensie der Erde ihre Schattenseite zu, verfinstern dieSonne und erscheinen schwarz. Jedoch hat manaus einzelnen Beobachtungen an der Nachtseite derVenus, auch auf einen schwachen Grad von Selbst-,leuchtung geschlossen; etwas ähnliches zeigen dieneuentdeckten Planeten, vorzüglich die Vesta.Dieser kleinste unter den bekannten Planeten , er-schien gleich bei seiner Entdeckung als ein hellerStern wenigstens von der sechsten Grösse, währendPallas, Ceres und Juno in nicht viel grösserenEntfernungen, bei 6, 5 und 5mal grösserem Durch-messer, kaum als Sterne der 7ten und 8ten Grösseerschienen; und ohnerachtet dieses lebhaften Lich-tes, erscheint die Vesta in den besten Fernröliren,nur wie ein fast nicht mehr sichtbarer Fixsternen-punc.t von noch nicht -1 Secunde im Durchmesser.Schköteu verniuthel daher wohl mit Recht hier