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1 (1810)
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Von der Schwere.

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noch aus dieser Ursache, unabhängig von derFliehkraft, ein schwerer Körper unter dem Aequa-tor, wegen der grösseren Entfernung vom Mit-telpuncte der Erde eine geringere Beschleunigunghaben, als gegen die Pole zu (den verschiedenenGradmessungen zufolge, setzt man jetzt das Ver-hältnifs der Erdaxe zum Durchmesser des Aequa-tors ä= 334 : 335 fest). Die Länge des (einfachen)Secundenpendels bedarf daher auch nach denübrigen bereits angegebenen Correctionen , nocheiner Berichtigung, indem sie ans obigen Grün-den unter dem Aequator kleiner seyn und nachden Polen zn in den grösseren Breiten zuneh-men wird.

1) Das obige Gesetz der Schwere wurde eigentlichzuerst von Keiler ausgesprochen, aber mit dem Be-streben es zu widerlegen, weil er es in der Naturfür nicht gegründet hielt. Vergl. ejusd. de motibusstellae Martis. Cap. XXXVI und dessen Harmonieder Welten.

§. 62.

Noch eine dritte Verminderung erleidet dieBeschleunigung der Erdschwere durch die Gra-vitationen der übrigen Weltkörper, besonders derSonne und des Mondes. Verschiedene Phäno-mene zeugen von dieser Verminderung, unterallen sind aber für die Beobachtung auf derErde diejenigen der Ebbe und Fluth am meisten