* 9 g
I. Theil. I. Capitel.
vergl. v. Zacii’s Beschreibung einer neuen Vorrich-tung, womit die Versuche und Bestimmungen derwahren Länge des einfachen Secundenpendels genauuud behend angestellt und gemacht werden können;in Bode’s Sammlung astronomischer Abh. I. Supple-mentb. S. 175 u. s. f. und Voigts Magaz. B. IX. St.I. S. 142. 11. s. f.
13) Die Länge des Secundenpendels beträgt ge-nauen Beobachtungen zufolge, nach Mairan, de laLande, v. Zach u. a.
zu P e 11 o, unter d. Br. v. 66° 48*, - 441, 27 Lin. par.
— Leyden, - - - - 52 0 9', - 440, 71 - -
— Gotha, - - - - 50°52', - 440,693 - -
— Paris, .... 48°50', - 450, 6 -
— Quito, - - - - 25' , - 439 » 10 -
unt. d. A e quat or, an d. Meeresfl. - 449, 21 -
Ueber die Pendellängen anderer Orte vergl. manBode’s Kenntnifs der Erdkugel, S. 85 -
14) Gallilei erfand die Lehre vom einfachen Pen-del gleichzeitig mit derjenigen von der Schwere,vergl. §.47. N. 2.; Huygens erweiterte sie, machtedavon 1656 wichtige Anwendungen zu Verbesserungender Uhren, und ward Erfinder der Pendeluhr. Erbestimmte vermittelst des Pendels die Beschleunigungder Schwere, und setzte so die §. 49. N. 1. angege-bene Fallhöhe von einer Secunde fest. (Ueber dasVerfahren bei Bestimmungen der Art, vergl. manKarsten’s Anfangsgr. der Naturl. §. 94. und GreNa. a. O. §. 264. ) Auch schlug er die Länge des ein-fachen Secundenpendels zu einem allgemeinen Fufs-mause vor, so dals der dritte Theil dieser Länge einFufs seyn sollte; ein Vorschlag der im Allgemeinennicht ausgeführt werden konnte, weil späteren Beob-