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1 (1810)
Entstehung
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194
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lieh kleinen (weshalb sie auch die tauto chroni-sche Linie genannt wird), woraus denn folgt;dafs äie Zeit des ganzen Schwunges in derCycloide auch bei ungleichen Bogen) sich ver-hält zur Zeit des freien Falles durch diedoppelte Länge des Pendels, wie der Um-kreis zum Durchmesser. Vergl. IIuigens lioro-logium oscill., P. II. pr. 25.

11) Die Gesetze des einfachen Pendels, lassen sichauf das zusammengesetzte oder physische Pendel an-"wenden, wenn man dieses zuvor auf das erstere redu-cirt hat. Jeder denkbare Punct oder Massenatom desphysischen Pendels wird nämlich von der Schwereafficirt, und befindet sich in Vergleichung mit denübrigen in einer verschiedenen Entfernung vom Auf-hängepuncte; es mufs daher um jene Anwendungmöglich zu machen, zuvor die Frage beantwortetwerden, wie grofs die Länge eines einfachen Pendelsseyn würde, dessen Schwingungszeit der bereits gege-benen Schwingungszeit eines physischen Pendelsvon bestimmter Gestalt und Grösse gleich ist?

12) Es ist Gegenstand der höheren Mechanik dieseFrage hinreichend zu beantworten, uns genügt eshier die Resultate zu benutzen, welche die mathema-tischen und physischen Untersuchungen zur Zeit dar-über gegeben haben. Diesen zufolge läl'st sich injedem physischen Pendel (Fig. 10) ein Punct m (derMittelpunct der Schwingung centrum oscil-lationis) auffinden, dessen Abstand Cm vom Auf-hängepuncte C, der Länge eines einfachen PendelsC M, welches mit diesem zusammengesetzten Pendelgleiche Schwingungen macht, gleich ist; und dieserPunct trifft a) bei einem Kugelpendel, dessen Faden