I. Theil. I. Capitel.
1P4
fies Falles durch den Catheten GH des rechtwinklich-fen Dreiecks GHL der Zeit des Falles durch GL,und mithin auch durch AH gleich. Folglich durch-läuft ein schwerer fallender 'Körper, jede Seile einesrechtwinklichten Dreiecks AGH in derselben Zeit,in der er senkrecht durch die Hypothenuse AH fal-len würde.
4) Zu empirischen Beweisen der obigen Folgerun-gen bedient man sich (ausser der oben angegebeneneinfachen Vorrichtung) einer ebenen glatten Tafel,die mit einer horizontalen in einem Gewinde zusam-mengefügt ist, so dafs man sie in verschiedenen Win-keln neigen und erheben kann. Man legt auf dieseTafel eine um ihre Axe drehbare Walze, und befe-stigt die Axe (mittelst einer Kluftdeichsel) an eineSchnur, die parallel mit der schiefen Ebene, dannüber eine Rolle läuft, Am anderen Ende dieserSchnur befestigt man das Gewicht, welches der Walzedas Gleichgewicht halten soll; z. B. = 18 Quentchen.Verhält sich z. B. die Länge zur Höhe wie 2:1, so■werden 9 Quentchen; verhält sie sich wie 5:1, 6Quentchen; wie 6:1, 5 Quentchen der Walze dasGleichgewicht halten etc, Vergl. Hii.DEBr.ANDT a. a.0 , $• 167« und Mayer’s Exp. Phys. S. 104. u. s. f.
§• 57 ,
Ans dem Vorhergehenden folgt ferner, dafsein schwerer Körper, der sich nach ir-gend einer Sehne eines Halbkreises be-wegt, die Sehnen im Halbkreise in der-selben Zeit durchläuft, in welcher erbei dem freien Falle den senkrechten