Von der Schwere.
lii .5
fallenden Körper befestigten und mit Gewichten zuverbindenden Faden bestätigt werden kann.
3) Sofern der Körper auf der schiefen Ebene fällt,ist seine Bewegung auch eine gleichförmig beschleu-nigte, und die längs AN zurückgelegten Räume, ver-halten sich ebenfalls wie die Quadratzahlen der ver-flossenen Zeiten; vergl. §. 35. N. 3. Die beschleuni-gende Kraft ist aber obigen Untersuchungen zufolgevermindert, und verhält sich zur unvermindertenFallkraft wie die Höhe der schiefen Ebene zu ihrerFänge; und mithin wird sich auch der Raum, denein Körper auf der schiefen Ebene in einer Zeitein-heit zurücklegt, zu dem Raume des freien Falles ineben dieser Zeit verhalten, wie die Flöhe, der schiefenEbene zu ihrer Länge. Es läfst sich daher auch derRaum bestimmen , den ein Körper in derselben Zeit,welche er beim senkrechten Fall verwendet, in einergegebenen schiefen Ebene durchlaufen wird, soferndie senkrechte Fallhöhe eines schweren Körpers in ei-ner gegebenen Zeit bekannt ist (nämlich 15,625 Fufsin einer Secunde). — Verhalten sich nun die RäumeA C, A Fi, die ein Körper in senkrechter Richtungdurchfallen würde, w'ie die Quadrate der Zeiten, somüssen sich auch die Räume AB, AG (welche vondem Körper, nur mit einer geringeren Beschleuni-gung, auf der schiefen Ebene AN durchlaufen wer-den) eben so verhalten; woraus sich zugleich der Satzergiebt, dafs wenn eines rechtwinklichten DreiecksAGII llypothenuse AH eine lothrechte Lage hat,ein Körper in eben der Zeit den Catlieten AG durch-laufen mufs, in welcher er durch die lothrechte HöheAH fallen würde. Zieht man nun GL parallel mitAH, und III, paralltd mit AG, so ist auch die Zeit