Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
182
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I, Theil. I. Capitel.

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gewissen Zeit den Weg von A nach N beschreiben,dessen Rauinslänge sich zu der in derselben Zeit inlotlirechter Richtung vollendeten, verhalten würde,wie sich das Perpendikel AH zur Hypothenuse AN(oder auch wie dpr Sinus des Neigungswinkels Nzürn Sinus totus) verhält. Wäre z. B, AC die vondein Körper in einer gewissen Zeit zu durchfallendeB.'.lin, und CB ein Perpendikel auf AN, so drücktdie Seite AB des Parallelogramms AB CE den Wegaus, welchen der Körper in gleicher Zeit AN ver-möge seiner zusammengesetzten. Bewegung vom Schei-tel A nach B beschreiben niuis, in welcher er durchdie Fallhöhe A C fallen würde. Der Aehnliclikeitder Dreiecke CAB und HAN wegen, istAB: ACzzrz AH : AN = Sin. N : Sin. totus. Der Weg ABist mithin stets kleiner als A C, und man kann sichdaher denken, als wäre die beschleunigende Kraftdie den Körper von A nach N treibt von geringererGrösse als wie die Schwere; indem nur ein Theilder Schwere jene Bewegung wirklich beschleunigt,welcher Theil durch AB (wenn man die Schweremit AC bezeichnet) ausgedrückt, den Körper längsAN forttreibend die respective Schwere (Gravitasrespectiva), oder das relative oder respectiveGewicht (Pondus respectivum) genannt wird, wäh-rend der andere Theil der Schwere A E die Ebenesenkrecht drückt und von ihr aufgehalten wii'd. Willman die Bewegung des Körpers von A nach B u. s. f.verhindern, so mufs man in entgegengesetzter Rich-tung in M eine Zugkraft auf ihn wirken lassen, diesich zu seinem Gewichte verhalten müfs, wie AB:AC = AH : AN Sin. N : Sin, totus; was in obi-gem Versuche leicht durch einen rückwärts an deri