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1 (1810)
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I. Theil. I. Capitel.

dann wie beim physischen Hebel ihre Wirkungen ein-ander auflieben. Dieses gleiche Bestreben beider Armekann aber nur dann eintreten, wenn P =: O undC A = C B oder P . C A Q . C B ist. Denn wärez. B. der Arm CB länger als wie CA, so würde beiwirklich eintretender Drehung, auch die Geschwin-digkeit des Arms CB mit seinem Gewichte Qgrösser seyn, als die von CA mit A; weil wie leichteinzuselien ist, die Geschwindigkeiten der GewichteP und Q sich wie die Bogen A a und B b, oder wiedie Arme CA und CB verhalten, und im obigenFalle der längere Arm C B in derselben Zeit einengrösseren Bogen als C A beschreibt. Die Wirkungenbeider Arme werden daher nur einander gleich seyn,wenn ihre Bewegungsgrössen oder stati-schen Momente d. i. die Producte ihrer Mas-sen und Geschwindigkeiten einander gleichsind; sind die Längen der Arme ungleich, so müs-sen sich die Gewichte umgekehrt verhal-ten wie ihre Arme, und mufs P : Q = CB : CAseyn, wenn das Gleichgewicht hergestellt werden soll.

2) Sofern der eine Arm nicht beweglich ist, ohnedafs der andere in entgegengesetzter Richtung zu-gleich bewegt werde, so wirkt das Bewegende in cdem Bewegenden in b als Kraft oder Last, und ebenso das Bewegende in b dem in c entgegen. Der He-bel ist aber nur von seinem Trage- oder Bewegungs-puncte (Centrum motus, actionis) C aus beweglich,und b kann mithin indem es c zu bewegen strebt,auch nur von C aus wirken, also indem es b zubewegen (heben) strebt. In C wirkt mithin sowohlb auf c als c auf b, und da das Hebelonde b ingleicher Zeit einen fast doppelten Raum zu durch-