Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
173
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Von der Schwere.

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mit der Masse des Stabes selbst auf irgend eineWeise zu verbinden; so werden sich die beidenzur Seite des Schwerpunctes liegenden Enden desStabes, dadurch dafs sie eine zusammenhängendefeste Masse ausmachen, gegenseitig daranverhindern zu fallen, indem jedes Ende dasandere mit gleicher Energie zu heben strebt.Man nennt diese Vorrichtung einen (physischen)Hebel (Vectis), und das angegebene Verhältnifsder beiden Enden (Arme), das Gleichge-wicht des Hebels; welches nur dann aufgeho*ben w'erden kann, wenn der eine Arm durchVergrösserung seines Gewichts, den Schwerpunctdes Stabes nach seiner Seite hingerückt erhält;und fällt indem er den anderen zu steigen, d. i.der Richtung der Schwere sich entgegen zu be-wegen nöthigt.

1) Denken wir uns statt des Stabes eine gerade un-biegsame Linie, ohne alle Schwere, AB Fig. 5. i nirgend einem Puncte C unterstützt, und an beidenEnden A und B mit Gewichten P und Q beschwertso kann keines der Gewichte fallen, ohne das anderezu heben, und dieses würde erfolgen, wenn P (Kraft)oder Q (Last) vergrössert werden. Man nennt die-sen zum Unterschiede des physischen mit schwe-ren Armen versehenen, einen mathematischenoder einfachen Hebel (Vectis geometricus), unddas Gleichgewicht desselben ist gegeben, wennKraft und Last (P und Q) ein gleiches Bestrebenhaben, den Hebel um den Punct G zu drehen, weil