i36 Einleitung. IV. Abschnitt.
dern jeder bekömmt eben soviel Bewegung nachder Richtung, die der entgegengesetzt ist, welcheer vor dem Stosse hatte; sie prallen beide mitderselben Geschwindigkeit von einander
ab, mit der sie sich zuvor gegen einan-der b ewegten.
b) Sind in dem vorigen Falle die Bewegungs-grössen ungleieh, so ist auch ihr Verhalten nachnach dem Zusammenstossen verschieden, und beiungleichen Geschwindigkeiten und gleichen Mas-sen , verändern sie nach dem Stosse beim Appral-len ihre Geschwindigkeiten. Gesetzt es sey M =
m, beider Geschwindigkeiten aber vor dem Stosseungleich, c <J C; so ist die Wirkung von M auf in,= 2 (C + c), denn sie besteht nicht blofs darindie Geschwindigkeit c zu vernichten, sondern auchdie Geschwindigkeit -1- ( C — c) zu erzeugen. JeneGeschwindigkeit giebt mithin m (vermöge der Ela-sticität) an M zurück; M hatte aber ohne Wirkungder Elasticität schon die Geschwindigkeit -|(C —- c ,die der vorigen entgegengesetzt ist; eine von deranderen abgezogen bleibt die Geschwindigkeit cübrig, womit M nach dem Stosse zurückspringt,m aber wirkt im Stosse auf M so, dafs es die Ge-schwindigkeit von M, die zuvor C war, so vermindert,dafs sie nur \ Geschwindigkeit — J (C + c) wird;und dies ist die Wirkung von m auf M. Eben sogrofs ist nun die Gegenwirkung von M auf m, sieerhält mithin ausser der Geschwingkeit £ (C — c),die es ohne Wirkung der Elasticität hatte, nochdie £ (C + c), seine Geschwindigkeit ist also zu-sammen = C.
c) Stöfst ein elastischer Körper an einen anderen