Näh. Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze. i55
ren) Massen; mithin ist Z = ^ C Bewegen
sich endlich beide Körper nach entgegengesetzter Rich-tung mit ungleichen Bewegungsgrössen, so gehenbeide Körper nach der Richtung desjenigen fort, derdie stärkere Bewegungsgrösse hatte; und beider Ge-schwindigkeit ist dann gleich der Differenz beiderBewegungsgrössen vor dem Stosse , dividirt durch die
Summe der (schweren) Massen Z = ^ ™ —
Mariotte , Gravesande und Nollet haben Per-cussions- oder Stofsmaschinen angegeben, diezur Erläuterung obiger Fälle durch Versuche dienen.Läfst man bei der MARiOTTEscb.cn Maschine die Ku-geln in Bogen fallen, so verhalten sich die Geschwin-digkeiten an der untersten Stelle nur dann [fast wiedie Bogen selbst, wenn diese sehr wenige Grade ha-ben , bei grösseren Bogen hingegen, verhalten sichdie Geschwindigkeiten, wie die Quadratwurzeln ausden senkrechten Fallhöhen, und somit (geometri-schen Gründen zufolge) wie die Sehnen der Bogen;daher müssen bei grösseren Bogen nicht die Bogenselbst, sondern die Quadratwurzeln der senkrechtenFallhöhen (oder der Quersinus) verglichen werden,und jene Maschine ist um so brauchbarer, je grössersie ist, und je grösser die Halbmesser sind, womitdie Bogen beschrieben werden, weil dann ein auchnur wenige Grade haltender Bogen doch (im Län-genmaas) eine beträchliche Länge hat.
5) Bewegt sich ein fester Körper mit massiger Ge-schwindigkeit in einem flüssigen oder weichen (d. i.weichenden) Körper, so wird der Leztere ihm nuroin Minimum vom Widerstand =: o entgegenzu-