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1 (1810)
Entstehung
Seite
134
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1^4- Einleitung, IV. Abschnitt.

setzen vermögen. Dringt aber der festere schnellvor, so widersteht der vorhin weichende, undnur ein neues Uebermaas von Kraft, wird diese neusich äussernde, aus und in dem Flüssigen gleichsamhervorgetretene relative und örtliche Unbeweglichkeitwieder aufzuheben vermögen. Je weicher der Kör-per ist, desto mehr wird von dem Momente des Stos-ses darauf verwendet, Ort, Lage und Gestalt des wei-chen Körpers zu verändern, und daher kann es wohlkommen, dafs das Weiche oder Flüssige durch denStofs gar nicht fortbewegt wird; auch kann der weicheKörper bei grosser Geschwindigkeit oder bei grosserMasse, den harten Körper worauf er stöfst in Bewe-gung setzten, und mit dem Werthe eines uneindring-baren Starren (Festen) zurückwirken. Auf ähnlicheWeise kann auch eine im stehenden ruhenden Flüs-sigen gebildete (oder vielmehr geballte) Welle, einmomentanes Entstehen ähnlicher Gebilde veranlassen,und dieses leitet zur dynamischen Gonstruction derinnerlichen oder inwendigen Bewegung!, eines motusintestinus, gleich einem Pulsiren durch wechselweisevon einzelnen Stellen aus vorhergehenden Contractio-nen und Expansionen des Flüssigen; ohne dafs manzu atomistischen Hypothesen von präexistirenden undbleibend discreten (runden) Körperchen seine Zu-flucht zu nehmen braucht, um das Wesen des Flüs,sigen zu erkennen, wodurch es nicht erkannt, son-dern vielmehr dem Flüssigen seine Flüssigkeit (Con-tinuität) gleichsam ins Angesicht abgeleugnet wird.

§. 43 .

Von dem Stosse blofs harter Körper ver-schieden, ist derjenige der elastischen oder