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1 (1810)
Entstehung
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125
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Näh, Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze. 126

umgekehrt mit der Glätte der sich berühren-den Flächen zu. Ausserdem ist die Grösse derReibung von der Grösse der Flächen ( z. B. derFallschirm, Parachüte), von der Geschwindigkeitder bewegten Körper, von der Beschaffenheitder Materien (gleichartige Materie z. B. Stahl aufStahl reiben sich stärker, als Stahl auf Messing) unddavon abhängig, ob die Reibung gleitend oderwälzend statt findet; wo im ersteren Falle z. B.beim Abgleiten einer erhaben gekrümmten Flächean einer gleichmässig vertieft gekrümmten etc., dieReibung sowohl die durch Rauhigkeit als durch diedurch Anziehung bewirkte, stets stärker als im lezte-ren ist, weil sich hier weit weniger Beriihrungspuncte(bei der Kugel z. B. nur ein Punct) treffen. MitHülfe der Tribometer oder Reibungsmesserbestimmt man unvollkommen in wenigen Fällen dieGrösse des durch Reibung bewirkten Wiederstandes.Desaguliers und Mussciienbroek haben dergleichenangegeben; dasjenige des lezteren besteht aus einerhölzernen Welle mit stählerner Axe, deren Endenoder Zapfen in Zapfenlager von verschiedenen Materiengelegt werden kann, und wo zu beiden Seiten desUmfangs der Welle Gewichte herab hängen. Versu-che zeigen wieviel Uebergewicht nöthig ist, um dieWelle nach einer Seite hermnzudrehen, d. i. dieReibung zu überwinden. Ist der Halbmesser der Welle20 mal grösser, als der eines Zapfens, so ist die Rei-bung gleich zu schätzen, dem 20 fachen der Ueber-wucht, die am Umfange der Welle hängt. Uebrigensvermindert man die Reibung durch möglichste Besei-tigung der oben angeführten Umstände, die ihreGrösse vermehren. Die (nicht stark haftende) Schmiere