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Einleitung. IV. Abschnitt.
das Fett, oder weiche pulvrige Substanzen z.B. Reis-blei (Plumbago), verhindern die unmittelbare Berüh-rung und erhöhen zugleich die Verschiebbarkeit derBe-riilirungspuncte. — Der Widerstand eines flüssigenMittels verhält sich (bei vollkommen gleichenUmständen) wie das Quadrat der Geschwin-digkeit des bewegten Körpers, vergl. §. 34.N. 12. (wenn nicht andere Kräfte, z. B. Elaslici-tät der Luft gegen fallende oder andere zusammen-drückende Körper, den Widerstand vermehren) in-dem der Widerstand der gleichen Massen sich wiediese Geschwindigkeit verhalten mufs, und die Grösseder Masse des in Bewegung gesetzten Mittels, mitder Geschwindigkeit im geraden Verhältnisse steht.Uebrigens wird die Stärke des Widerstandes der Mit-tel, hauptsächlich durch das Maas ihrer Dichtigkeitund Flüssigkeit bestimmt. So z. B. ist der Widerstandder Luft gegen sehr dichte Körper verhältnifsmässignur geringe, hingegen gegen minder dichte oder ge-gen sehr leichte Körper oftmals bedeutend genug, umdie Bewegung derselben (z. B. des Falls) beträchtlichzu hindern. Versuche mit der Luftpumpe werdenuns in der Folge zeigen, dafs wenn wir durch starkeVerdünnung der Luft, ihren Widerstand auch gegensehr dünne Körper schwächen, diese dann mit dendichteren z. B. Gold und eine Pflaumenfeder, vonnicht sehr beträchtlichen Höhen in gleicher Zeit her-abfallen. — Eine Münze und ein Stück Kork- oderPantoffelholz auf einer feinen Waage gegenseitig insGleichgewicht gebracht, wird unter dem Rec.ipientender Luftpumpe, nach weggenommener Luft zur Stö-rung des Gleichgewichts kommen, und die Scliaalemit dem Korkholze herabsinken, indem der durch