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Einleitung. IV. Abschnitt.
einen ruhenden nicht 1 ausweichenden Körper (z. B.gegen eine uriverschiebbare Unterlage) gerichtet, soerfolgt keine Bewegung und der Widerstand des ru-henden Körpers ist dann stets der Druckkraft gleich.
3) Verschiedene Beschaffenheit und verschiedeneGrade von Elasticität bewirken auch Verschiedenheitdes Widerstandes der Mittel. — Jeder bewegte Kör-per , der das Mittel vor sich hin oder aus einandertreibt, verliert in jedem Theile seiner Bahn so vielvon seiner Bewegungsgrösse, als die Masse des zubewegenden Mittels mit der Geschwindigkeit aus-macht, welche der des Körpers gleich ist; denkt mansich diese Verminderung eine Zeit hindurch fort-schreitend, so erhellt, dafs endlich nur noch ein sokleines Moment übrig bleibt, welches durch etwasneu hinzugekommenen Widerstand ganz aufgehoben,und so die Bewegung des Körpers vollkommen ge-hemmt wird.
4) Es läfst sich denken, dafs der continuirlicheDruck nach mehreren Richtungen zugleich aber sogegeben sey, dafs diese Richtungen sich stets ändern;man nennt diese Art des Druckes Reibung oderFriction (Frictio), und der Nachtheile ohnerach-tet, die sie bei verschiedenen Maschinen mit sichführt, zieht man von ihr sowohl im gemeinen Le-ben , als auch bei mehreren Maschinen bedeutendeVortheile. Eigentliche Reibung findet nur bei rau-hen Flächen fester Körper statt, gewöhnlich werdenaber auch die in der Folge zu untersuchenden Phä-nomene der Flächenanziehung hielier gerechnet. Indem Maase wie Rauhigkeit und der gegensei-tige Druck zunimmt, wächst auch die eigentlicheReibung, aber die durch Anziehung bewirkte nimmt