Einleitung. III. Abschnitt.
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Wirkung hervor , wenn sich ihre Geschwindigkeitenumgekehrt wie ihre Massen verhalten.
13) Jede Bewegungskraft die auf einen Körperwirkt, vertheilt sich durch dessen ganze Masse gleich-förmig. Je grösser daher die Masse ist, um so klei-ner wird die Wirkung der Kraft in jedem denkbarenTheile, mithin um so geringer die Geschwindigkeitdes zu bewegenden Körpers seyn. Kennt man dieVerhältnisse der bewegenden Kräfte und der Massenzweier Körper, so lassen sich die relativen Geschwin-digkeiten derselben durch eine leichte Rechnung be-stimmen, sie verhalten sich nämlich beigleichen Kräften wie die Majssen, bei glei-chen Massen wie die Kräfte, und bei unglei-chen Massen und Kräften, wie die Kräfte di-vidirt durch die Massen.
14) Zwei Bewegungen heben sich auf, wenn siesich entgegenwirken, und wenn ihre Producte derMassen in die Geschwingkeiten einander gleich sind.Beide bewegte Körper kommen dadurch zur Ruhe,oder der ruhende Körper wird durch zwei Kräfte derArt nicht zur Bewegung gebracht, sondern in Ruheoder Stillstand (Stasis) oder uneigentlicher in Gleichge-wicht erhalten; daher führt das Product einer Massein ihre Geschwindigkeit auch die Benennung stati-sches Moment. Aus dem Vorhergehenden folgt,dafs bei gleichen Massen und gleichen Ge-schwindigkeiten, oder auch bei ungleichenMassen und Geschwindigkeiten, wenn dieMassen sich umgekehrt verhalten wie dieGeschwindigkeiten, die statischen Mo-mente zweier Bewegungen gleich sind.Neuton drückte das obige Verhältnifs zweier Bewe-