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1 (1810)
Entstehung
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84
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84 Einleitung. III. Abschnitt.

der thätigen Natur erhoben , ihre Annahme doch im-mer noch hypothetisch ist. Auch diese Ansicht imEinzelnen zu prüfen, werden wir in der Folge Gele-genheit haben.

2) Sc iielling ist der Schöpfer dieser neueren Na-turansicht. Der Träger von Licht und Schwere , dasBand, was beide in ihren Verhältnissen permanentmacht, die Copula, die Weltseele, die innere Ein-heit ]eglichen Dinges, welche auch im scheinbarenStreite der Kräfte die Harmonie der Welten sichert,und die in der KANTischen Schule nur sehr unvoll-kommen und dürftig durch ein Streben der Ma-terien und ihrer Kräfte zum Gleichgewich-te angedeutet wurde, diese Idee und deren Nachwei-sung in den Erscheinungen (die wenigstens versuchtwird) ist es, welche die neuere Ansicht vortheilhaftcharacterisirt. Man vergleiche: §. 2. N.' 5. S. g, 10u. s. f. §. 5. N. 25. §. 25. und Kästners Grund-rifs der Chemie I. Theil. Einleitung §. 2. u. s. w.

g) Setzen wir die Materie als ein selbstständiges,durch sich selbst und nicht durch fremde Inspirationthätiges Wesen; so können wir sie auch nicht auszwei Kräften oder zwei entgegengesetzten Principienconstruiren. Wir sagen von unserem Geiste, dafs erKräfte, (z. B. Verstand, Willen) besitze, aber nichtdafs er aus diesen Kräften entstehe, durch dieselbenwerde oder sey. Er ist mehr als blosse Kraft oder Ei-genschaft, er ist ein mit gewissen Kräften oder Ei-genschaften begabtes, selbstständiges Wesen. Die Kräf-te der Materie sind von anderer Art, als wie die desGeistes; aber sie stehen zu der Materie in einem ähn-lichen Verhältnisse, als wie jene Kräfte zu unsermGeiste. Die Unvernichtbarkeit unseres Geistes wird