Bestimmung der allgem. Begriffe in der Physik 83
der besonderen Materien nach Phänomenen, wel-che jenem Verhältnisse (jener inneren Freiheitund Nothwendigkeit) für die sinnliche/Anschau-ung zum einfachsten Repräsentanten dienen, undfindet sie in den Phänomenen der Schwereund des Lichtes, als Principien der auf sichgezogenen (körperlichen) Existenz, und der nachaussen gerichteten geistigen Thäligkeit des Exi-stirenden, die aus Einem hervorgehen und inEines wieder zurückkehren, und die in den ver-schiedenen Verhältnissen ihrer Entwickelung alleVerschiedenheit und Veränderung der Materienzur Folge hat.
i) Kants Grundkräfte erhalten in dieser Ansichteine höhere, das mannigfaltige volle Leben der Weltinehr umfassende Bedeutung, und werden zugleichzu einer Einheit geführt, die in den erhabensten Ideendes menschlichen Geistes wiederkehrt. Der Gegensatzvon Schwere und lucht liegt der Natur näher, als derder Anziehung und Abstossung , und durch seine Nach-weisung kommt daher mehr Zusammenhang in die Er-scheinungen, so wie auch die einzelnen Deutungenbestimmter geführt werden können, Indefs ist jenephilosophische Grundansicht zu den Principien desLichtes und der Schwere nur durch Analogie gelangt,und wenn auch die damit verknüpften Vorstellungensich als richtig bewähren sollten, so darf der vorsich-tige Naturforscher doch nie vergessen, dafs Licht undSchwere nur bildliche Verständigungen jener Grund-ideen sind, und dafs, wenn auch von mehreren (inoft sehr abweichenden Formen) zur Grundansicht