Bestimmung der allgem, Begriffe in der Physik. 81
speciellere Anwendung desselben auf chemische undphysiologische Gegenstände versuchte Eschenmayerzuerst (C. A. Esciienmaver principia quaedam dis-,
' ciplinae naturali in primis Chemiae et Metaphysicaenaturae substituenda. Tubing. 1796. 8- Deutsch:
Tübing. 1797- 8-) und nach ihm verschiedene Na-turforscher, unter denen Hildebrandt als derjenigegenannt zu werden verdient, welcher Kants Lehrezuerst in einem Lehrbuche der Physik (dessen dy-namische Naturlehre) streng durchzuführen sich be-müht hat, und der ungenannte Verfasser des Versuchsüber die organische Natur (vergl, §. 5. N. 4 -) > dermit vielem Scharfsinne ein ähnliches Unternehmenfür die gesanunte Naturwissenschaft, besonders fürdie Physiologie, von manchen eigenthümliclien undglücklichen Forschungsresultaten begleitet begonnenhat. Man vergl. übrigens noch Schellings allg. De-duction des dynamischen Processes, in s. Zeitschr. f.specul. Phys. 1 . 2 . S. 110. und die Einleitung zu sei-ner Weltseele. Neue Auflage.
a) Sofern die AusgedehiÄheit der Materie als ihreerste Eigenschaft angesehen wird, kann man auchmit einigen Schriftstellern, die Repulsivkraft als diepositive (vis positiva) und die die Repulsion hem-- mende Attractivkraft als die negative (vis negati-va) Grundkraft (der dynamischen Ansicht gernäfs)betrachten; nie kann aber die eine oder die andereder Kräfte als vollkommen frei oder für sich seyendangesehen, und noch weniger in der Natur nachge-wiesen werden. Beide getfbnnt gedacht würden zurabsoluten Leere ( die Attraction nicht blofs zum phy-sischen, sondern zum gedachten mathematischen P mie-te) führen, und der Grundansicht der dynamischen
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