Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
80
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8o Einleitung. III. Abschnitt.

Möglichkeit von aller Verschiedenheit der Mate-rien sowohl, als von allen thätigen Beziehungenderselben nach aussen begründen sollen. Diesedynamische Ansicht der Natur fafst die tlii\-tige Materie als das Spiel entgegengesetzter Kräf-te auf, erkennt keine Atome als lezte Theileder Materie, verwirft die Idee des leeren Raums,läfst alle Ungleichartigkeit und Verschiedenheitder Materien aus der Verschiedenheit des gegen-seitigen Verhältnisses jener Kräfte, der Repul-siv- und Attractivkraft (die daher als viresprimitivae, s. origmariae, s. fundamentales, vgl.§. ao, bezeichnet werden) hervorgehen, und ver-sucht es, diese Kräfte a priori (vergl. oben) ab-zuleiten; da indefs die Kiäfte als solche nichtunmittelbares Object seyn können, so ist dieAnnahme derselben streng genommen auch nichtsinnlich nachzuweisen.

1) Der Dualismus, der es unter verschiedenenFormen von jeher versucht hat, sich für die gesamm-te Physik zum leitenden Principe aufzuwerfen, ist indem dynamischen System im Allgemeinen amstrengsten durchgeführt; die speciellere Würdigungdesselben hat stets mit mehr oder weniger Schwierig-keiten zu kämpfen gehabt. Schon Boscowich entwi-ckelte Ansichten über die Natur, die der dynamischennahe kommen; dasselbe thatPRir.STi.EY (in desse'ndisquisitions relating to matter and spirit. London1778.), der eigentliche Schöpfer des dynamischen Sy-stems war Immanvei, Kaxt (vergl. §. 2. N. 5). Eine