Bestimmung der allgem. Begriffe ic der Physik. 77
die nicht porös scheinen, läfst sich dennoch die Ge-genwart solcher Poren und ihrer Ausfüllungsmassendurch (in der Folge vorkommende Versuche) nach-weisen; Körper hingegen, denen Zwischenräume derArt mangeln , gestehen wir Stetigkeit, Continui-tät (Continuitas) zu; die sowohl Wirkung einer ex-pansiven als wie einer contractiven Kraft seyn kann.
2) Die Materie als das Bewegliche, AusgedehnteUndurchdringliche im Raume, oder als Gegenstandder äusseren Natur, im Gegensätze der innerlichenThätigkeit (z. B. des Ichs) in der Zeit, als Gegen-stand der innern Natur, wird von denen , welche lee-re Räume und Atome gestatten, als durch ihreExistenz den Raum erfüllend, als das unver-nichtbare , ewig daseyende Wesen der Körperwelt ge-dacht. Man nennt diese Naturansicht das atomist i-sche oder Corpus cular sys tem, oder die me-chanische Naturphilosophie. Ihre vorzüglichstenVertheidiger waren unter den älteren: Leucippls(in Diogenis Laertii vita philosophorum. Lugd.155g. p. 372.) Democritus (ib. p. 577.), Epicurus(ib. p. 427.), Lucretius, (a. a. O., vergl. §. 2. N_3., Gassendi (vergl. § 13.); in neueren Zeiten i.eSage (Lucrece NEWTOxien in den nouv. inem. deBerlin. Ann. 1772. p. 394.) und Prevost (de l’or-gine des forces magnetiques. Geuev. 1778. A. d. F.übers. Plalle 1794. 8.). Leztere nahmen ausser denAtomen (denen sie w ie ihre Vorgänger gewisse un-veränderliche Formen zuschrieben) noch ein ursprüng-lich repulsives Fluidum, den A ether an; und such-ten d,»durch die von ihnen nicht zu leugnenden Phä-nomene der Anziehung . und Abstossung ( also auchdie denselben zu Grunde liegenden, von den Corpus-