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Einleitung. III. Abschnitt.
Ideen der Freiheit und Nothwendigkeit, wennder Ausdruck derselben (jedoch stets relativ)in der Natur nachgewiesen wird. Besonders las-sen sich diese Ideen auf die Begriffsbestimmungvon zwei Hauptverhältnissen des Daseyenden,ohne welche dasselbe nicht gedacht werdenkann, von Raum und Zeit anwenden. Den-ken wir uns die Freiheit (das Unendliche) derNothwendigkeit (dem Endlichen) so unterge-ordnet, dafs leztere für erstere bestimmend wird,(oder m. a. W. die Freiheit der Nothwendig-keit eingebildet) so erhalten wir den Begriffdes Raums (Spatium), der uns in der Erschei-nung selbst anschaulich wird, indem wir in derAussenwelt unseres Ichs die Körperwelt sinnlichunterscheiden. Hier verbindet sich aber dem Be-griffe des Raums, derjenige der körperlichenExistenz, und nur indem wir uns das was denRaum erfüllt wegdenken, bleibt uns der Begriffdes leeren Raums (Vacuum). Denken wiruns umgekehrt die Nothwendigkeit der Freiheitauf ähnliche Weise wie oben untergeordnet (dieNothwendigkeit der Freiheit eingebildet), so er-halten wir den Begriff der Zeit (Tempus) deruns in dem Nacheinander einer Statt findendenVeränderung, als das die Raumsbeschränkung re-lativ aufhebende Thätige anschaulich wird.
1) Jeder Raum zeigt von einer bestimmten Aus-dehnung, und kann ohne diese nicht gedacht wer-