Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
41
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Allgem. Angabe d. Gegenstandes ck Physik etc. 41

Neigung zu alchemistischen Versuchen von den spä-teren Griechen übertragen, und hier durch Theoso-phie, durch Vorliebe für das Wunderbare, Unbegreif-liche , und durch lebhafte Phantasie, nach allen Rich-tungen und auf die heterogenste Weise gepflegt. Imloten Jahrhunderte erreicht diese Periode ihren höch-sten Standpunct, und nun fängt man an, die alche-mistischen Beobachtungen bei Arzneibereitungen zubenutzen. Ohnerachtet durch den Einfall der nor-dischen kriegerischen Völker ins römische Reich,im 5ten Jahrhunderte nach C. G., die ohnedies nichtgediegene Naturwissenschaft ausserordentlich leidet,und bis zum 14 und i5ten Jahrhunderte fast alle For-schung unter bleiernem Drucke seufzt: so gehen docheinzelne Erfindungen hervor, die sehr bald von Wich-tigkeit werdend, mit dazu dienen, die Beobachtungund Experime^italuntersuchung znm leitenden Principzu erheben. Hieher gehöret die Erfindung des Com-passes, der Brillen, des Schief s pulvers, undbequemer chemischen Apparate. So viel auch die-ser neue sich vorbereitende Gang des Forschers durchdie spitzfündigen scheinbar philosophischen Untersu-chungen der Scholastiker (Schulweisen) gehemmt wird,so müssen diese endlich, nachdem sie den menschli-chen Verstand von dem Spielen des Witzes mit ern_sten Gegenständen zur scharfsinnigen Verfolgung der-selben geleitet haben, selbst dazu dienen, die glück-lichere Periode der Physik vorzubereiten. Auch selbstdie alchemistischen Versuche trugen hiezu |bei, so-wohl durch die Menge neuer Erscheinungen, welchesie dem Beobachter darboten, als auch durch die Fol-gerungen zu denen sie, in Verbindung mit andernPhänomenen, einzelne Forscher leiteten. Hieher ge-