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Einleitung. II. Abschnitt.
begründen und nur sehr massig erweitern, so werdenauch die Naturwissenschaften, und namentlich diePhysik, nur unbedeutend vervollkommnet. Die vor-züglichsten hierher gehörenden Forscher sind: TitusLucketius Carus (im J. d. W. 3931.), Lucius An-naeus Seneca (im J. 65 nach C. G.) und CajusPlinius Secundus (im J. 79 nach C. G.), Mit demVerfalle des römischen Reichs geht auch nach undnach die wissenschaftliche Naturforschung unter, unddie kabbalistische und gnostische Philosophie, so wiezum Theil die der Neuplatoniker befördern den Sturzderselben. Nur bei den Arabern erhalten sich nochmathematische und astronomische Kenntnisse, die mitcliemisahen Untersuchungen vereint, vom 9. Jahrhun-derte nach C. G. an, einer erneueten Bearbeitung ent-gegen sehen. Schon früher entkeimte hin und wiederbei wachsendem Bedürfnisse der Wunsch, das Goldzu erzeugen; gepflegt von dem Bestreben, dem mensch-lichen Körper eine grössere Dauer ( durch Kenntnifsder Bestandtheile des Goldes) stete Jugend und Schön-heit zu verschaffen, reifen die jenem Wunsche ge-mäfs entstandenen Versuche , durch irrige Speculationnach und nach zu einer Art von Wissenschaft, dieim vierten Jahrhunderte von den Neuplatonikern, un-ter der Benennung: Alchemie aufgeführt wird.
Man glaubt an Verwandlung der Metalle, vermeintdie unedleren durch Zeitigung in edlere zu verändern,vernachlässigt fast ganz die übrigen Zweige der Na-turkunde, und läfst endlich eine Bearbeitung dersel-ben hervorgehen, die (keine Aufopferung scheuend,um das Gedachte so versteckt scheinende Ziel zu er-ringen) dem Ganzen einen verworrenen mystisch -dunkeien Character ertheiit. Den Arabern wird die