Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
39
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Allgem. Angabe d. Gegenstandes d. Physik etc. 3 q

nur die eigentliche Dauer des Jahres auszufinden,ohnerachtel man so wenig bei diesen Griechen , alsbei jenen Völkern (Indier, Aegyptier, Perser, Chal-däer u. s. w.) Mangel und wachsendes Bediirfnifs alseinzige erste Lehrerinnen, als nothwendigen Grundzunehmender Kenntnifs (wie man dieses gewöhnlichvermeint) anzunehmen berechtigt ist. Aus ähnlichenWeishcitsschulcn, wie die, woraus Thales schöpfte,zurückkehrend, versuchte es Pythagoras (5475) noch-mals , die höchsten Beziehungen und die gegenseitigeBedeutung des Raumerfüllenden auszusprechen; aberübertriebene Erklärungssucht und eingebildete Specu-lation , verunstalten auch hier in den Händen seinerSchüler das von dem Meister errichtete Lehrgebäude.Ihm folgt Demokrit (5500), Platon (3638), des-sen erhabene Philosophie auf die wissenschaftlicheKenntnifs der Natur zunächst geringen Einflufs hat;Aristoteles (3664) der die Grundverhältnisse derKörper (nach früheren, vielleicht sohon vorhelleni-schen Ueherlieferungen) gleich wie Empedocles undXenophanes, in seinen sogenannten vier Elementen,anzudeulen sich bemühete; Cleostratus, dem dieEinführung des neunzehnjährigen Mondcyclus zuge-schrieben wird, EpiRur (3900) und die Stiftung derSchule zu Alexandrien, wo Astronomie, vorzüg-lich aber Mathematik bedeutend vervollkommnet wer-den. Beweise stellen die liinterlassenen Werke einesEuklides (300 J. vor C. G.), Hipparchus (160 v.C. G.), Ptolomaus im 2. J. nach C. G.). Vorzügli-che Verdienste erwirbt sich um die Mathematik undmathematische Physik Archimedes (250 J. v. C. G.)'So wie die Römer überhaupt die von de 11 Griechenerhaltenen Wissenschaften wenig oder gar nicht tiefer